HESSISCHER STÄDTETAG – PRESSEINFORMATION 02/2018

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Presseinformation

Nr.: 02/2018

Datum: 09.02.2018

Auf dem Weg zur fairen Metropolregion

Noch ist die Metropolregion Rhein-Main keine „faire Metropolregion“, obwohl schon für 60 Prozent der Bevölkerung die jeweiligen Gebietskörperschaften als „faire Kommunen“ zertifiziert sind. Es fehlt nur noch ein kleiner Sprung zu 67 Prozent, wie die Hofheimer Bürgermeisterin Gisela Stang, im Ehrenamt Sprecherin der Metropolinitiative Rhein-Main, erläuterte.

Um das Ziel „faire Metropolregion“ zu erreichen, trafen sich am 5.2.2018 die Sprecher des kommunalen Netzwerkes rhein.main.fair mit den Direktoren der kommunalen Spitzenverbände. Nie zuvor begegneten sich die sechs Direktoren von Städtetag, Städte- und Gemeindebund sowie Landkreistag aus Rheinland-Pfalz und Hessen zu einer gemeinsamen Arbeitssitzung.

Im Gespräch wurde deutlich, dass die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen nur erreicht werden können, wenn möglichst viele Kommunen diese unterstützen. Ein Beitrag dazu ist das Engagement für fairen Handel, beispielsweise durch faire Beschaffung in der Kommunalverwaltung. Aus diesem Grund beschlossen die versammelten Vertreter der kommunalen Spitzenverbände in Hessen und Rheinland-Pfalz, die Initiative rhein.main.fair zu unterstützen und bei Städten, Landkreisen und Gemeinden für diese zu werben.

Die Initiative ist zugleich eine Werbung dafür, die Metropolregion Rhein-Main endlich mit Leben zu füllen. Denn anders als viele andere europäische Metropolregionen führt die Region Rhein-Main ein Schattendasein. Sie umfasst das Gebiet des Landkreises Alzey- Worms (Rheinland-Pfalz im Südwesten, Miltenberg (Bayern) im Südosten und Fulda im Nordwesten. Im Kern der Metropolregion liegen die „fairen Städte“ Frankfurt am Main, Offenbach am Main, Darmstadt, Ingelheim, Mainz und Worms. Ein Zertifikat als „fair“ wäre ein durchaus guter Start die Millionenmetropole Rhein-Main aus ihrem bisherigen Schattendasein herauszuführen.

Zum Hintergrund:
Am 1. Januar 2017 trat die von 193 Staaten unterzeichnete UN-Agenda 2030 mit dem Titel „Transformation unserer Welt – Die 2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung“ in Kraft. Mit der Agenda 2030 soll die längst überfällige Transformation der Volkswirtschaft in Richtung einer neuen Kultur der Nachhaltigkeit geschaffen werden. Zentrales Ziel der Agenda 2030 ist, die globale Entwicklung sozial, ökologisch und wirtschaftlich nachhaltig zu gestalten und so auch kommenden Generationen die Chance auf ein erfülltes Leben zu sichern. Sie ist getragen von dem Geist einer globalen Partnerschaft und dem Gedanken der gemeinsamen Verantwortung. Das Kernstück der Agenda 2030 bilden 17 – untereinander eng verknüpfte – globale nachhaltige Entwicklungsziele. Diese betreffen unter anderem die Themen: keine Armut, nachhaltige Städte und Gemeinden sowie Maßnahmen zum Klimaschutz. Die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele werden durch die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie und die Nachhaltigkeitsstrategien der einzelnen Bundesländer weiter ausgeformt.

Das Netzwerk rhein.main.fair ist ein Zusammenschluss von bislang 43 Städten und Gemeinden, 3 Landkreisen und 5 kreisfreien Städten, die den Gedanken des fairen Handels stärken wollen. Das erste Ziel ist die Auszeichnung der Rhein-Main-Region als faire Metropolregion.
Die kommunalen Spitzenverbände vertreten die Interessen ihrer Mitglieder gegenüber dem Bund und dem jeweiligen Bundesland. In ihnen sind alle Städte, Landkreise und Gemeinden aus Rheinland-Pfalz und Hessen organisiert. Die kommunalen Spitzenverbände sind: Der Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz, der Städtetag Rheinland-Pfalz, der Landkreistag Rheinland-Pfalz, der Hessische Städte- und Gemeindebund, der Hessische Landkreistag sowie der Hessische Städtetag.

 

Quelle: http://www.hess-staedtetag.de/aktuelles/pressemeldungen/

Wiesbaden – Fair Trade geht weiter

Von Kerstin Klamroth

Die Stadt erfüllt auch in diesem Jahr alle Kriterien der Kampagne des fairen Handels.

Wiesbaden erfüllt auch in diesem Jahr alle Kriterien der „Fairtrade-Towns-Kampagne“ und bleibt somit „Fairtrade-Stadt“. Mit Produkten wie Reis, Kaffee, Tee, Schokolade, Rosen oder Textilien aus „Fairtrade-Baumwolle“ unterstützt die Landeshauptstadt gemeinsam mit rund 500 Städten in Deutschland den fairen Handel.

„Im Jahr 2012 ist Wiesbaden erstmals ‚Fairtrade-Stadt‘ geworden. Seither konnten wir diese Auszeichnung beibehalten“, sagt Wirtschaftsdezernent Detlev Bendel (CDU) „Nicht nur öffentliche Einrichtungen sondern auch Wiesbadener Unternehmen, Einzelhändler, Vereine und Gastronomen engagieren sich gemeinsam mit uns für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in unserer Stadt.

Die Landeshauptstadt erfüllt nachweislich alle fünf Kriterien des gemeinnützigen Vereins TransFair. Bei öffentlichen Sitzungen wird beispielsweise fair gehandelter Kaffee ausgeschenkt. Zudem koordiniert eine lokale Steuerungsgruppe die Aktivitäten. In Einzelhandelsgeschäften und in der Gastronomie werden Produkte aus fairem Handel angeboten. Wiesbaden ist eine von mehr als 2 000 „Fairtrade-Towns“ in insgesamt 30 Ländern, darunter Deutschland, Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon. Die Stadt unterstützt mit ihrem Engagement auch, dass das Rhein-Main-Gebiet zur „Fairtrade-Region“ wird. Derzeit leben rund 60 Prozent der Menschen in der Region in einer Stadt mit dem Siegel. Es fehlen noch mindestens sieben Prozent, damit sich die gesamte Metropolregion als „fair“ bezeichnen darf. kek

Quelle: http://www.fr.de/rhein-main/alle-gemeinden/wiesbaden/wiesbaden-fair-trade-geht-weiter-a-1407389

Maintal – Stadt will fairen Handel fördern

Mitstreiter für Steuerungsgruppe gesucht. Erster Treffen soll im Januar stattfinden

Von Jochen Dietz

Maintal möchte sich als Fairtrade-Stadt bewerben und sucht noch engagierte Helferinnen und Helfer zur Mitarbeit. Wer sozial engagiert ist, sich für faire Arbeitsbedingungen und fair gehandelte Produkte einsetzen möchte, ist in eine Steuerungsgruppe eingeladen. Die ist Voraussetzung für die Bewerbung und soll Projekte und öffentlichkeitswirksame Aktionen rund um das Thema fairer und ökologischer Handel entwickeln und organisieren. Wer mitmachen möchte, wird gebeten, sich bis 15. Dezember per E-Mail an info@maintal.de oder telefonisch unter 0 61 81 / 40 04 17 zu melden. Das erste Treffen soll dann im Januar stattfinden.

Quelle: http://www.fr.de/rhein-main/alle-gemeinden/main-kinzig-kreis/maintal-stadt-will-fairen-handel-foerdern-a-1399462

 

Rhein.Main.Fair kommt dem Ziel der fairen Metropolregion immer näher

Pressemitteilung von Rhein.Main.Fair: Rhein.Main.Fair kommt dem Ziel der fairen Metropolregion immer näher. Die Landkreise Offenbach und Main-Taunus machen sich auf den Weg zum Fairtrade-Kreis

Die Landkreise Offenbach und Main-Taunus machen sich auf den Weg zum Fairtrade-Kreis

Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main, 31.03.2017 – Mit den Beschlüssen der Kreise Offenbach und Main-Taunus, wurde erneut ein wichtiges Zeichen innerhalb der Metropolregion hin zum Fairen Handel gesetzt. Für Landrat Oliver Quiling liegen die Vorteile der Kampagne Fairtrade Towns auf der Hand: „Sie setzt einerseits ein Zeichen für ein nachhaltiges Wirtschaften und den fairen Umgang mit den Ressourcen unserer Erde. Wir zeigen mit unseren Bemühungen zum fairen Handel aber auch einmal mehr, dass Internationalität und Weltoffenheit im Kreis Offenbach groß geschrieben werden.“

Auch Michael Cyriax, Landrat des Main-Taunus Kreises hebt hervor: „Wir haben uns vor einer Weile auf den Weg zum Fairtrade-Kreis gemacht – damit Zucker und Kaffee auch bei uns keinen bitteren Nachgeschmack haben. Wir gehen davon aus, dass wir die Kriterien bis Ende des Jahres erfüllen.“ „Rhein.Main.Fair kommt dem Ziel der fairen Metropolregion immer näher“ weiterlesen