Faire Welten – Messe in der Messe / Rheinland-Pfalz Ausstellung, Mainz

Vom 18. bis 20. März 2017 lädt die Faire Welten wieder zum Staunen, Stöbern und Entdecken im Herzen der Rheinland-Pfalz Ausstellung ein.

Erleben Sie mit allen Sinnen die Vielfalt und Attraktivität des Fairen Handels und finden Sie schöne und nützliche Dinge aus aller Welt, dazu Mode für Groß und Klein, Kosmetik, Lebensmittel, und noch vieles mehr!

Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Programm
mit Modenschauen, Kochshows und Workshops zum Selbermachen erwartet Sie; dazu eine Vielzahl an Informations- und Verkaufsständen zu Fairem Handel und nachhaltigen Konsum.

Entdecken Sie „das zweite und dritte Leben der Dinge“
und fertigen Sie in der Upcycling-Werkstatt Mode und Accessoires neu. Beliebte Aktionen für Kinder ergänzen das Mitmachprogramm für Jung und Alt.

Erholen Sie sich vom Messetrubel in der Faire Welten Lounge
mit besten Kaffees, Getränken und Kulinarik nach dem Motto „fair – bio- regional“.

Im Schülerprogramm am Montag, 20.03.2017  können SchülerInnen
ihr Wissen über soziale Verantwortung, nachhaltige Produktion, Rohstoffverbrauch und faire Partnerschaften vertiefen. Dazu wird derzeit noch ein es ein spezielles Programmangebot zusammengestellt.

Was versteht man unter Fairtrade?

Immer mehr Menschen beginnen, sich für die Geschichte hinter den Produkten zu interessieren, die sie hierzulande in den Regalen finden. Neben dem Bio-Siegel achten Verbraucher daher vermehrt auch darauf, dass ihre Waren auch Faire Trades Standards erfüllen.

Fair Trade steht für fairen Handel, insbesondere mit Entwicklungsländern. Die Menschen, die an der Herstellung der Waren beteiligt sind, sollen in gerechter Weise von den Erlösen profitieren und nicht ausgebeutet werden, ob nun Bauer oder Arbeiter. Wer Waren produziert und diese verkauft, soll auch davon leben können.

Zudem geht es auch um eine umweltschonende Produktion und die Förderung diverser Projekte, von Schulen bis hin zur Gesundheitsvorsorge. Fairtrade Standards für Produkte richten sich daher nach sozialen, ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten. Hierzu gehören neben einem festen Mindestpreis u. a. auch das Verbot von Zwangs- und Kinderarbeit, ein Verbot von Diskriminierung sowie ein zusätzlicher Aufschlag für Produkte, die biologisch angebaut wurden.

Ob Kaffee, Bananen oder Schokolade, wer Fairtrade kauft, kauft mit gutem Gewissen. Selbst Supermärkte und Mode-Shops haben auf die gestiegene Nachfrage reagiert, und zahlreiche Fairtrade Produkte ins Sortiment aufgenommen. Für viele Verbraucher ist Fairtrade dabei weitaus mehr als nur ein Trend. Es ist eine persönliche Überzeugung, mit dem eigenen Lebensstil zu einem fairen Handel beizutragen.
http://natur-ratgeber.de/fairtrade-im-trend-fairer-handel-fuer-umwelt-und-menschen/

Von der Nische zum Trend, der faire Handel blüht!

Im Geschäftsjahr 2015 erreichte der Faire Handel in Deutschland mit 1,139 Milliarden Euro Umsatz zu Endverbraucherpreisen eine neue Rekordhöhe und verzeichnete eine Steigerung von 11 % im Vergleich zum Vorjahr. Gegenüber 2010 verdreifachte sich der Umsatz annähernd.

Mit 895 Mio. Euro machte das Fairtrade-Produktsiegel 2015 den größten Anteil (79 %) am Fairen Handel aus.  Die anerkannten Fair-Handels-Importeure verkauften im vergangenen Jahr fair gehandelte Waren im Wert von 185 Mio. Euro (plus 5 %), darunter gesiegelte und ungesiegelte Waren. Sie verzeichnen insgesamt seit Jahren eine stabile Umsatzentwicklung – im Jahr 2015 waren es 16 % am Gesamtumsatz mit fair gehandelten Produkten. Von Weltläden und Aktionsgruppen wurden im Jahr 2015 Waren im Wert von 76 Mio. Euro vertrieben. Gegenüber 2014 verzeichnen sie einen Umsatzzuwachs von 5 %.

1.078 Millionen Euro vom Gesamtumsatz 2015 wurden mit fair gehandelten Produkten aus dem Globalen Süden umgesetzt. Seit 2014 werden auch die Umsätze mit fair gehandelten Produkten aus dem Globalen Norden ausgewiesen. 2015 wurden fair gehandelte Landwirtschaftsgüter aus Europa im Wert von 61 Mio. Euro in Deutschland verkauft.

Öffnungszeiten
Die Rheinland-Pfalz Ausstellung hat für Sie vom 18. bis 26. März 2017, täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Einlass erfolgt bis 17.00 Uhr.

Preise
Alle Eintrittskarten oder sonstigen Zugangsberechtigungen zur Rheinland-Pfalz Ausstellung berechtigen zu einer kostenlosen Hin- und Rückfahrt mit Bussen und Bahnen (am Gültigkeitstag ab 8:00 Uhr bis Betriebsschluss, Nachmittagsticket gültig von Montag bis Freitag ab 13:00 Uhr bis Betriebsschluss) auf allen nicht zuschlagspflichtigen Linien (in Zügen der 2. Klasse) im Tarifgebiet 65 des Rhein-Main-Verkehrsverbundes. Kinder bis einschließlich 12 Jahre in Begleitung Erwachsener dürfen kostenfrei mitfahren.

Erwachsene 9,– Euro
Ermäßigter Eintritt
Senioren ab 65 Jahren, Studenten, Schüler, Menschen mit Behinderung, Gruppen ab 15 Personen, MVG Monats- und Jahreskarteninhaber, Kinder ab 13 Jahren
7,– Euro
Schulklassen
Schüler im Klassenverbund, begleitendes Lehrpersonal frei
5,– Euro
Freier Eintritt
Kinder bis einschließlich 12 Jahre in Begleitung Erwachsener
Nachmittagsticket
14.00 – 18.00 Uhr, Einlass bis 17.00 Uhr
nicht an den Wochenenden
5,– Euro
Besucherparkplätze
ganztägig
3,50 Euro
Besucherparkplätze Nachmittagsticket
14.00 – 18.00 Uhr, Einlass bis 17.00 Uhr
nicht an den Wochenenden
2,00 Euro
Ausstellungskatalog kostenlos an der Kasse