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Wiesbaden – Fair Trade geht weiter

Von Kerstin Klamroth

Die Stadt erfüllt auch in diesem Jahr alle Kriterien der Kampagne des fairen Handels.

Wiesbaden erfüllt auch in diesem Jahr alle Kriterien der „Fairtrade-Towns-Kampagne“ und bleibt somit „Fairtrade-Stadt“. Mit Produkten wie Reis, Kaffee, Tee, Schokolade, Rosen oder Textilien aus „Fairtrade-Baumwolle“ unterstützt die Landeshauptstadt gemeinsam mit rund 500 Städten in Deutschland den fairen Handel.

„Im Jahr 2012 ist Wiesbaden erstmals ‚Fairtrade-Stadt‘ geworden. Seither konnten wir diese Auszeichnung beibehalten“, sagt Wirtschaftsdezernent Detlev Bendel (CDU) „Nicht nur öffentliche Einrichtungen sondern auch Wiesbadener Unternehmen, Einzelhändler, Vereine und Gastronomen engagieren sich gemeinsam mit uns für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in unserer Stadt.

Die Landeshauptstadt erfüllt nachweislich alle fünf Kriterien des gemeinnützigen Vereins TransFair. Bei öffentlichen Sitzungen wird beispielsweise fair gehandelter Kaffee ausgeschenkt. Zudem koordiniert eine lokale Steuerungsgruppe die Aktivitäten. In Einzelhandelsgeschäften und in der Gastronomie werden Produkte aus fairem Handel angeboten. Wiesbaden ist eine von mehr als 2 000 „Fairtrade-Towns“ in insgesamt 30 Ländern, darunter Deutschland, Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon. Die Stadt unterstützt mit ihrem Engagement auch, dass das Rhein-Main-Gebiet zur „Fairtrade-Region“ wird. Derzeit leben rund 60 Prozent der Menschen in der Region in einer Stadt mit dem Siegel. Es fehlen noch mindestens sieben Prozent, damit sich die gesamte Metropolregion als „fair“ bezeichnen darf. kek

Quelle: http://www.fr.de/rhein-main/alle-gemeinden/wiesbaden/wiesbaden-fair-trade-geht-weiter-a-1407389

Die Rhein-Main-Region will fair werden

Das Rhein-Main-Gebiet soll eine „faire Metropolregion“ werden. Der Regionalverband will bei den Kommunen für die Idee des fairen Handelns werben.

Das Rhein-Main-Gebiet soll zu einer „fairen Metropolregion“ werden, wie es Nürnberg oder die Rhein-Neckar-Region bereits sind. „Wir können unsere Einkaufsmacht nutzen, den fairen Handel zu unterstützen, etwa wenn es um Kaffee, Orangensaft oder auch das Baumaterial bei öffentlichen Aufträgen geht“, sagt Klaus Schejna (SPD).

Der Bürgermeister der Gemeinde Rodenbach (Main-Kinzig-Kreis) warb vor den Mitgliedern des Regionalverbands Frankfurt-Rhein-Main dafür, sich für den fairen Handel stark zu machen. „Es sollte uns schließlich nicht egal sein, ob die Pflastersteine aus Indien und China von Kindern aus den Felsen herausgeschlagen werden oder nicht.“ Es gehe darum, Verantwortung zu übernehmen und das Signal zu senden, dass sich die Region auch um die „großen Themen“ wie die globale Gerechtigkeit kümmere.

Die Region könnte sich beim Verein Trans Fair um die Zertifizierung bewerben, wenn mindestens 67 Prozent der Menschen, die in einer der 75 Mitgliedskommunen des Regionalverbands leben, in einer Stadt mit dem FairTrade-Siegel zu Hause sind. Zurzeit sind es rund 60 Prozent. So haben beispielsweise Frankfurt, Offenbach, der Hochtaunuskreis und Neu-Isenburg die Fair Trade-Anerkennung erhalten, Hanau und Kelkheim am Taunus bewerben sich gerade darum.

Der Regionalverband will nun weitere Städte, Gemeinden und Landkreise dabei unterstützen, sich zu fairen Kommunen zu entwickeln.
Bürger finden Nachhaltigkeit wichtig

Das Engagement könnte zumindest bei den Bürgerinnen und Bürgern auf fruchtbaren Boden fallen. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Befragung von Kantar Emnid im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Jeder zweite Deutsche (57 Prozent) hat demnach nicht das Gefühl, dass sich die Politik der eigenen Stadt oder Gemeinde besonders für eine nachhaltige Entwicklung engagiert.

Dabei stufen 81 Prozent der Bürger Nachhaltigkeit als wichtig ein. 67 Prozent signalisieren eine große Bereitschaft, sich für mehr Nachhaltigkeit einzusetzen.

Nachhaltigkeit bedeutet dabei für vier von fünf Bürgern, dass bei politischen Entscheidungen alle Auswirkungen auf die Wirtschaft, die Umwelt und die Gesellschaft sowie die Interessen der künftigen Generationen berücksichtigt werden.

Aus der repräsentativen Befragung können laut Bertelsmann Stiftung vier Handlungsempfehlungen für die Verantwortlichen in Städten und Gemeinden abgeleitet werden. Aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger sollten sie die nachhaltige Entwicklung intensiver vorantreiben und Klimaschutz, Armutsbekämpfung und bezahlbarer Wohnraum stärker berücksichtigen.

Zudem sollte die Bereitschaft der Bürger, sich zu engagieren, stärker genutzt und digitale Technologien für eine verbesserte Bürgerbeteiligung eingesetzt werden.

Peter Hanack -  http://www.fr.de/rhein-main/fair-handeln-in-hessen-die-rhein-main-region-will-fair-werden-a-1403790

Maintal – Stadt will fairen Handel fördern

Mitstreiter für Steuerungsgruppe gesucht. Erster Treffen soll im Januar stattfinden

Von Jochen Dietz

Maintal möchte sich als Fairtrade-Stadt bewerben und sucht noch engagierte Helferinnen und Helfer zur Mitarbeit. Wer sozial engagiert ist, sich für faire Arbeitsbedingungen und fair gehandelte Produkte einsetzen möchte, ist in eine Steuerungsgruppe eingeladen. Die ist Voraussetzung für die Bewerbung und soll Projekte und öffentlichkeitswirksame Aktionen rund um das Thema fairer und ökologischer Handel entwickeln und organisieren. Wer mitmachen möchte, wird gebeten, sich bis 15. Dezember per E-Mail an info@maintal.de oder telefonisch unter 0 61 81 / 40 04 17 zu melden. Das erste Treffen soll dann im Januar stattfinden.

Quelle: http://www.fr.de/rhein-main/alle-gemeinden/main-kinzig-kreis/maintal-stadt-will-fairen-handel-foerdern-a-1399462

 

Rhein.Main.Fair-Initiative

Antrittsbesuch bei Landrat Frank Kilian

(v.l.n.r.):
Fairtrade-Koordinator Hans Homberg, Sprecherin Gisela Stang, Landrat Frank Kilian, Fairtrade-Dezernentin Monika Merkert, Harald Rubel, Büro der Kreisorgane.

Bereits nach vierwöchiger Amtszeit empfing Landrat Kilian die beiden Sprecher der Rhein.Main.Fair-Initiative, Gisela Stang und Hans Homberg, zu einem Gespräch.

Der Rheingau-Taunus-Kreis war der erste „Fair“- Landkreis in Hessen. Doch darauf wolle man sich nicht ausruhen, sondern intensiv daran arbeiten, dass der Rheingau-Taunus-Kreis auch in Zukunft Vorreiter in Hessen bleibt. So haben bereits drei Schulen das Fairtrade-Siegel, weitere sollen folgen.

„Der Faire Handel ist die Rückkehr zum bewussten Konsum, woher kommt mein Essen, unter welchen Bedingungen ist meine Kleidung hergestellt – und damit ist diese weltweite Initiative eine Chance für den örtlichen Handel und auch für die direktvermarktenden Landwirte. Dies wollen wir in Zukunft noch weiter ausbauen,“ so Gisela Stang, Bürgermeisterin von Hofheim und Sprecherin der Rhein.Main.Fair-Initiative.

Landrat Kilian begrüßt die Entscheidung, die Metropolregion Frankfurt/RheinMain zu einer fairen Metropole zu machen. Die zahlreichen Initiativen vor Ort könnten dadurch mehr Unterstützung erfahren, gemeinsame Kampagnen entlasten die Ehrenamtlichen und erreichen mehr Menschen.

„Schon heute leben über 2 Millionen Menschen in der Region, die sich über Hessen, Rheinland-Pfalz und Bayern erstreckt, in sogenannten FairTradeTowns. Eine starke Stimme für eine gerechte Globalisierung,“ so Hans Homberg.

Rhein.Main.Fair kommt dem Ziel der fairen Metropolregion immer näher

Pressemitteilung von Rhein.Main.Fair: Rhein.Main.Fair kommt dem Ziel der fairen Metropolregion immer näher. Die Landkreise Offenbach und Main-Taunus machen sich auf den Weg zum Fairtrade-Kreis

Die Landkreise Offenbach und Main-Taunus machen sich auf den Weg zum Fairtrade-Kreis

Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main, 31.03.2017 – Mit den Beschlüssen der Kreise Offenbach und Main-Taunus, wurde erneut ein wichtiges Zeichen innerhalb der Metropolregion hin zum Fairen Handel gesetzt. Für Landrat Oliver Quiling liegen die Vorteile der Kampagne Fairtrade Towns auf der Hand: „Sie setzt einerseits ein Zeichen für ein nachhaltiges Wirtschaften und den fairen Umgang mit den Ressourcen unserer Erde. Wir zeigen mit unseren Bemühungen zum fairen Handel aber auch einmal mehr, dass Internationalität und Weltoffenheit im Kreis Offenbach groß geschrieben werden.“

Auch Michael Cyriax, Landrat des Main-Taunus Kreises hebt hervor: „Wir haben uns vor einer Weile auf den Weg zum Fairtrade-Kreis gemacht – damit Zucker und Kaffee auch bei uns keinen bitteren Nachgeschmack haben. Wir gehen davon aus, dass wir die Kriterien bis Ende des Jahres erfüllen.“ „Rhein.Main.Fair kommt dem Ziel der fairen Metropolregion immer näher“ weiterlesen

Agenda 2030 – globale nachhaltige Entwicklung und Innovation in Hessen

Parlamentarischen Abend mit 80 Bürgerinnen und Bürger mit 20 Mitgliedern des Hessischen Landtages
Auf dem Podium (v.l.): Dr. Christian Hey, Tarek Al-Wazir, Tobias Schwab (Moderation), Kathrin Walz, Dr. Jürgen Dieter. Foto: Vincent da Silva

Welchen Beitrag Hessen zu einer global nachhaltigen Entwicklung leisten kann, diskutierten am 25. Januar 2017 etwa 80 Bürgerinnen und Bürger mit 20 Mitgliedern des Hessischen Landtages. Zu dem Parlamentarischen Abend hatten das Entwicklungspolitische Netzwerk Hessen, Engagement Global und der Hessische Städtetag eingeladen. „Agenda 2030 – globale nachhaltige Entwicklung und Innovation in Hessen“ weiterlesen

„Drei Bundesländer stehen zusammen“

Die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main soll zur Fairen Metropolregion werden.

Dazu fand am 18. November 2016 im hessischen Kelsterbach ein Vernetzungstreffen der Initiative „Metropolregion RHEIN.MAIN.FAIR“ statt, zu dem relevante Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft eingeladen waren. Vorbild ist die einzige bereits zertifizierte „Faire Metropole Ruhr“. „„Drei Bundesländer stehen zusammen““ weiterlesen

Start der Initiative „Rhein.Main.Fair“

Rheinland-Pfalz: Start der Initiative „Rhein.Main.Fair“

Die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main soll zur Fairen Metropolregion werden. Dazu fand am 18. November 2016 im hessischen Kelsterbach ein Vernetzungstreffen der Initiative „Metropolregion RHEIN.MAIN.FAIR“ statt, zu dem relevante Akteur/-innen aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft eingeladen waren. „Start der Initiative „Rhein.Main.Fair““ weiterlesen